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Extravision – InternetPosted on 15. February 2012 by Anabel Jujol in Aktuelles
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Malerei Februar 2012 195×165cm, Öl und Lack auf LeinwandPosted on 6. February 2012 by Anabel Jujol in Aktuelles, Fotos von Arbeiten
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Malerei Februar 2012 60×80cm, Öl und Lack auf LeinwandPosted on 6. February 2012 by Anabel Jujol in Aktuelles, Fotos von Arbeitenhttp://the-babyshambler.com/2012/02/04/occupy-art/ „General Strike Piece“ nannte die amerikanische Künstlerin Lee Lozano 1969 ihr Werk und erklärte ihren Ausstieg aus der Kunstwelt, in der sie 10 Jahre lang Erfolge gefeiert hatte, mit einer Kunst, die nicht nur gesellschaftskritisch sondern auch extrem kritisch gegenüber dem sogenannten „Kunstbetrieb“ war. Man solle sich selbst und sein Werk ganz der persönlichen und öffentlichen Revolution widmen, heißt es in dem Dokument, welches heute als selbstständiges Kunstwerk gehandelt wird.
Konsequent bis zum Schluss folgte die Künstlerin ihrem eigenen Aufruf und verließ New York und die Kunstszene komplett bis zu ihrem Lebensende 1999. Eine ebenso radikale wie mutige Entscheidung. Sich als Frau für einen Weg als Künstlerin zu entscheiden braucht Mut und Radikalität. In Zeiten der Postmoderne ist das Werk des Künstlers immer mehr zur Nebensache geworden. Er muss neben seinem Werk seinen eigenen Mythos und sein eigenes Marketingkonzept mitliefern. Er erzeugt mit seiner besonderen gelungenen Selbstdarstellung einen Mehrwert zu seinem Werk, der manchmal das Werk sogar ersetzt. Bei dieser Inszenierung der eigenen Künstlerpersönlichkeit spielen natürlich geschlechtsspezifische Vorurteile und allgemeine Projektionen bzw. Erwartungen an Künstler eine Rolle. Die Selbstinszenierung ist aber nicht das unbedingte wesentliche kreative Potential, welches einen besonderen Künstler ausmacht. Ein Werk zu schaffen, dass Bezüge herstellt zu relevanten Prozessen des menschlichen Daseins ist Aufgabe genug und verlangt sehr viel Kraft, Phantasie, Aufmerksamkeit und Reflexion. Als Künstler/in in den Kunstmarkt einzusteigen und sich einzubilden man könne die Spielregeln selbst gestalten, sich verweigern und seinen „eigenen“ Weg erfolgreich gehen ist eine Illusion. Galerien, Museen, Kuratoren, Sammler, Spekulanten etc. bestimmen mit Rankinglisten die Regeln des Erfolgs, verlangen aber dass man diese absolut glaubwürdig befolgt: Sei ein Mythos, aber sei Du selbst (und mache nebenbei „gute“ Kunst)! Wenn man einen gesellschaftskritischen Anspruch an sich selbst stellt und seine Werke nicht den Prinzipien des aberwitzigen Wettbewerbs eines profitgeilen Marktes ausliefern will, in denen Galeristen immer mehr zu Zuhältern degenerieren, ja was dann? Welche Alternativen hat eine Künstlerin zu einem marktkonformen Kunstbetrieb mit seinen Primär-, Sekundär- und Tertiär-Märkten; sich in das beschauliche Milieu der heimischen Kunstvereine zurück ziehen? Kunst im Verein – mir gruselt‘s! Occupy Art – die einzige Alternative?In diesen Zeiten des Wandels und des Aufruhrs entstehen neue künstlerische Ausdrucksformen ganz nebenbei und wie zufällig. Occupy ist vielleicht die soziale Plastik von der Joseph Beuys geträumt hat. Mit Flash Mobs, Performances, Zeltstädten, Straßentheater etc. beweist Occupy die These Beuys: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Will sagen, jeder Mensch hat gestalterisches Potential und kann auf seine Umgebung kreativ einwirken, hin zu aktiver Gestaltung der eigenen und allgemeinen Lebensumstände, weg vom reinen Konsumentendasein. Als Künstler in diesen Wandel einzutauchen ohne seine Stellung gezielt in einer Avantgarde zu suchen, sich in die Revolution einzuordnen mit all seinem kreativen Potential sich einzubringen in die Gruppendynamiken des Protests einer innovativen Bewegung, das scheint mir im Moment der einzig gangbare Weg. Auch das fordert Kraft, Phantasie und eine Portion Demut. Auf Ihrer Homepage beschreiben sie sich wie folgt:
Mit Ihren subversiven Plakaten besetzen sie öffentliche Räume und erfinden Aktionen an Nebenschauplätzen der offiziellen Kunstorte. Occupy Art ist mehr als alternative Räume, sogenannte Off-Spaces zu erobern. Kunst ohne Markt neu zu denken, das ist die große Herausforderung an den Künstler und seine Fähigkeit zur Kreativität und Reflexion und an seine Fähigkeit Wege zu finden seine Kunst wirksam werden zu lassen. Das verlangt viel – aber es liegt eine große Chance in dieser Kunst. Sie kann etwas tun, das in der Welt der Kunstware unterzugehen droht. Occupy Art kann bewegen. Occupy Art ist relevant.
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Welt und Wirklichkeit -Katalog 2010/2011Posted on 5. February 2012 by Anabel Jujol in Aktuelles
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Occupy Düsseldorf: weltweites Aktionswochenende 14./15. Januar 2012Posted on 22. January 2012 by Anabel Jujol in Aktuelles
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Text zu meinen Arbeiten / geschrieben von Vera Zahnhausen, Kunsthistorikerin und Künstlerin aus KoblenzPosted on 16. January 2012 by Anabel Jujol in Aktuelles, Texte„Etwas geschieht, wenn [mit] einem bestimmten Gehirnzustand ein bestimmtes „Bewusstsein“ korrespondiert. Eine wirkliche Einsicht in dessen Wesen wäre die wissenschaftliche Leistung, vor der alle vergangenen wissenschaftlichen Leistungen verblassen würden.“ Dieses Zitat des Wissenschaftlers William James, stellt Anabel Jujol ihren Arbeiten wie eine Art Leitmotiv voran. Den Rest des Eintrages lesen »
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Adbusting Esprit 2011Posted on 21. December 2011 by Anabel Jujol in AktuellesFreitag, 9. Dezember 2011 Im Anschluss an die Vorstellungen 18:00 Uhr I Gründe und Abgründe der Macht I Heldenbar 19:30 Uhr I Michael Kohlhaas I Casa
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In Sachen Occupy – Ankündigung zum Podiumsgespräch im Grillo Theater EssenPosted on 5. December 2011 by Anabel Jujol in Aktuelles |





















































































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